- Was ist beim Stromzähler zu beachten?
- Woran ist zu erkennen, ob ein Stromzähler über eine Rücklaufsperre verfügt?
- Macht man sich strafbar, wenn der Zähler keine Rücklaufsperre hat?
- Was ist beim Aufstellungsort zu beachten?
- Was sind die Folgen durch eine Teil-Verschattung des Moduls?
- Können die HEPA Solar Anlagen erweitert werden?
- Was muss ich bei einer Erweiterung beachten?
- Wie lang sind die vorinstallierten Kabel?
- Müssen Balkonkraftwerk beim Netzbetreiber angemeldet werden?
- Muss ein Balkonkraftwerk beim Vermieter angemeldet werden?
- Welcher Anschlussart ist erlaubt?
- Welche TÜV-Zertifikate haben die Module der HEPA Solar Anlagen?
- Ist der Schuko-Stecker nach VDE zugelassen?
- Ist ein montiertes Modul bei gezogenem Schuko-Stecker berührungssicher?
- Besteht die Gefahr eines Kurzschlusses in der Anschlussleitung?
- Ist ein FI - Typ B nach VDE vorgeschrieben?
- Was leistet der NA-Schutz im Mikro-Wechselrichter konkret?
- Darf der Schuko-Stecker eines HEPA Solar Moduls ohne Garantieverlust entfernt werden?
- Wie viel Zusatzgewicht ist für eine reine Gewichtsbeschwerung erforderlich?
- Was sind die Vorteile der HJT-Solarzellen?
- Auf welche Neigungswinkel können die HEPA Solar Anlagen eingestellt werden?
- Kann ich zwei HEPA Solar Anlagen an unterschiedliche Steckdosen anschließen?
- Wie funktioniert eine Heterojunction-Solarzelle?
Was ist beim Stromzähler zu beachten?
Grundsätzlich sind alle Stromzähler für den Betrieb einer Mini-EEA geeignet. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Stromzähler nicht rückwärts läuft. Dies wäre der Fall, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird und kein Zähler mit Rücklaufsperre vorhanden ist. Bei der Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber wird dieser auf einen eventuell notwendigen Zählerwechsel hinweisen. Wer bereits einen der modernen Zähler hat, die im Rahmen des aktuellen Rollouts moderner Messeinrichtungen in alle Haushalte eingebaut werden, kann sicher sein, dass er alle Anforderungen an den Stromzähler erfüllt hat.
Woran ist zu erkennen, ob ein Stromzähler über eine Rücklaufsperre verfügt?
Handelt es sich um einen Ferraris-Zähler, das heißt um ein älteres Modell mit Drehscheibe, ist es sehr wahr- scheinlich, dass der Zähler keine Rücklaufsperre hat. Ist der Zähler digital, hat er wahrscheinlich auch eine Rücklaufsperre.
Was sind die Folgen durch eine Teil-Verschattung des Moduls?
Die HEPA Solar Module verwenden so genannte „Half Cut Cells“. Das Verschattungsverhalten eines Halbzellen- moduls ist deutlich besser als das eines Standardmoduls. Denn wenn nur eine Hälfte des Moduls verschattet wird, kann die andere Hälfte des Moduls weiterhin die volle Leistung erbringen. Möglich wird dies durch Freilaufdioden in der Mitte des Moduls, die das Modul auch optisch in zwei Hälften teilen.
Was muss ich bei einer Erweiterung beachten?
Es dürfen maximal zwei 400W oder eine 800W Anlage mit einem Schuko-Stecker betrieben werden. Werden mehrere Anlagen zusammengeschaltet, müssen diese direkt im Schaltschrank angeschlossen werden. Wir empfehlen, die Module dann gleichmäßig auf die drei Phasen zu verteilen.
Müssen Balkonkraftwerk beim Netzbetreiber angemeldet werden?
Ein Balkonkraftwerk muss wie jede andere Stromerzeugungsanlage beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Die Anmeldung einer Erzeugungsanlage beim Netzbetreiber erfolgt nach den Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers.
Muss ein Balkonkraftwerk beim Vermieter angemeldet werden?
Häufig montieren Mieter Stecker-PV-Anlagen am Balkongeländer. Je nach Mietvertrag kann dafür die Zustimmung des Vermieters erforderlich sein. Da entsprechende Gerichtsurteile noch fehlen, empfiehlt es sich, den Vermieter immer zu informieren. Gleiches gilt für Eigentümergemeinschaften.
Ist der Schuko-Stecker nach VDE zugelassen?
Um den flächendeckenden Einsatz von Mini-Energieerzeugungsanlagen zu ermöglichen, spricht sich der VDE dafür aus, den Schuko-Stecker für die Einspeisung bis zu einer System-Gesamtleistungsgrenze von 800 W zu tolerieren. Und das PI Photovoltaik Institut Berlin AG hat 2017 ermittelt, dass bis zu einer Leistung von 600 Watt kein neuer Leitungsschutz erforderlich ist, so dass auch bei einer Schuko-Steckdose keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Netz bestehen müssen. Im Gegensatz zum Schuko-Stecker erfüllt der Wieland-Stecker jedoch die Anforderungen bestimmter Normen. Dies betrifft zum einen die Norm DIN VDE V 0100-551-1 (“Errichten von Niederspannungsanlagen”) und zum anderen die Norm DIN VDE V 0628-1 („Einspeisung in separate Stromkreise”). Aus der Erfüllung der Anforderungen beider Normen ergibt sich ein erhöhter Sicherheitsstandard bei der Nutzung von Stecker-PV-Anlagen. Allerdings ist für die Installation einer neuen Steckdose ein Elektrofachmann erforderlich und der Einbau eines Energiemessgeräts zum Monitoring der Erträge der Solaranlage ist nicht so einfach möglich.
Besteht die Gefahr eines Kurzschlusses in der Anschlussleitung?
Es besteht keine Gefahr eines Kurzschlusses, der eine Leitung in Brand setzen könnte. Außerdem wird das System bei einem Kurzschluss oder einem anderen Problem an der Leitung oder am Anschluss durch den eingebauten NA-Schutz innerhalb von Millisekunden automatisch abgeschaltet.
Ist ein FI - Typ B nach VDE vorgeschrieben?
Gemäß VDE-Positionspapier: „Die Spannungsabschaltung für Mini-EEA mit Schuko-Stecker muss funktional sicher umgesetzt sein .“ Demnach ist der Nachweis des NA-Schutzes im Wechselrichter ausreichend. Alle in Deutschland zugelassenen Mikro-Wechselrichter haben einen Fehlerstromschutz und müssen diesen auch nachweisen können.
Was leistet der NA-Schutz im Mikro-Wechselrichter konkret?
Die Schaltung prüft ständig, ob am Hausanschluss ein Wechselstrom mit einer definierten Spannung und Frequenz anliegt. Das ist der Anschluss, in den eingespeist wird, also die Steckdose. Wenn einer oder beide Parameter schwanken oder ganz ausfallen, schaltet die NA-Schutzschaltung die Anlage innerhalb von Milli- sekunden sofort ab.
Was sind die Vorteile der HJT-Solarzellen?
Dank der HJT-Technologie in den Modulen der HEPA Solar Anlagen wird sowohl direktes, als auch indirektes Sonnenlicht genutzt und sie sind weniger anfällig für Temperaturschwankungen. Die Module erreichen einen höheren Stromertrag, einen höheren Wirkungsgrad und eine höhere Effizienz. Das reflektierte Sonnenlicht wird über die Rückseite des Moduls absorbiert, normale Glasfolienmodule haben diese Eigenschaft nicht.
Wie funktioniert eine Heterojunction-Solarzelle?
Heterojunction-Zellen zeichnen sich durch einen n-leitenden Siliziumwafer aus, auf den beidseitig dünne Schichten aus dotiertem und intrinsischem, amorphen Silizium und transparente, leitfähige Oxidschichten (TCO) zur Aufnahme des erzeugten Stroms aufgebracht werden. Heteroübergangs-Technologie (engl. Heterojunction Technology, HJT) wurde vom japanischen Unternehmen Sanyo (heute: Panasonic patentiert und schon sehr lange für die Produktion von Solarzellen eingesetzt.